GEORG TRABER

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EINE HIMMLISCHE SONDIERBOHRUNG NACH ERKENNTNIS

Im Freien oder in einem hohen Raum liegt ein Sack aus dem das Ende eines 8 mm dicken Flachsseil hängt. Darum herum liegen kreuz und quer 47 Eschenstangen von 3 m Länge und 45 mm Dicke, beidseitig verjüngt. Drei weitere Stangen, in ihrer Mitte mit einem Flachsseil zusammengebunden und zum Dreibein gespreizt, erheben sich mitten im Stangenkreuzundquer über dem Sack. Heinz besteigt das Dreibein und verweilt kurz kauernd auf dem Schnittpunkt der drei Stangen. Er greift sich, auf der Konstruktion kletternd, das zuoberst liegende Eschenholz vom Boden, zieht am aus dem Sack hängenden Seilende und löst ein 1.5 m langes Seil vom daran festgeknüpften nachfolgenden. Nun bindet er die Stange senkrecht an einen nach oben ragenden Arm des Dreibeins. Eine weitere aus dem Haufen gegriffene Stange verbindet das senkrecht installierte Holz mit einem Dreibeinbein und dem Boden. Indem nun Stange um Stange schon verbundenes verstrebt und stützt, entsteht ein Fundament, auf welchem der Turm allmählich an Höhe gewinnt.Heinz erweist sich als vorzüglich geeignet für das Hoch- und Runtergleiten im entstehenden Stangenlabyrint. Zäh und flink lässt er Stangen und Seile als Bauwerk in den Himmel wachsen. Immer wieder prüft, analysiert und beweist Heinz mit Einsatz seines Körpers die Stabilität des Turms. Er unterbricht sein Tun durch drei Apfelpausen. Mit der Dritten hat das Bauwerk seine höchste Höhe erreicht. Das System der Konstruktion ist dasselbe wie das aller zuvor gebauten und noch zu bauenden Türme. Die Form jedoch ist jedesmal anders. Wenn eines Tages der endgültige Turm gebaut ist, wird Heinz ihn nach oben hin verlassen. Bis dahin aber löst er unverzüglich Stange von Stange, stellt sie an das Dreibein und wirft die Seile neben dem Turm zu einem Haufen. Was bleibt, wenn Heinz nach 3-4 Stunden den Boden wieder betritt und weggeht, ist ein Haufen Seile und die zusammengestellten Stangen, die jetzt an einen Heinzen erinnern.


Julian Bellini interpretiert HEINZ BAUT 2014

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